U-Bahn München Typ C2 Einsatzimpressionen Wegen Kürzung staatlicher Fördergelder für Fahrzeuge des Stadtverkehrs gerieten die Neubeschaffung. Neubeschaffungen von U-Bahnzügen nach Ablieferung der bestellten 18 C-Züge ins Stocken. Nachdem die ersten U-Bahnzüge des Typs A mittlerweile über 40 Jahre in Betrieb sind, wird die Notwendigkeit einer Neubeschaffung für die MVG immer größer.

Im September 2009 gab die MVG bekannt, die ursprünglich für 2012 vorgesehene Bestellung von 14 Langzügen um zwei Jahre vorzuziehen und startete hierfür eine europaweite Ausschreibung. Gefallene Rohstoffpreise und vorhandene Produktionskapazitäten auf dem europäischen Markt für Schienenfahrzeuge führten zu dieser Entscheidung. Bei einer erfolgreichen Ausschreibung würde die Bestellung im ersten Halbjahr 2010 getätigt, mit einer Lieferung der Züge wäre dann ab 2012 zu rechnen. Angesichts eines Investitionsvolumens von über 100 Millionen Euro ist die MVG hierbei auf eine Förderung durch den Freistaat Bayern angewiesen.

Wie die MVG im November 2010 bekannt gab, werden ab dem Jahr 2013 weitere 21 Einheiten vom Typ C2.11 beschafft, die sich äußerlich in der Frontpartie und geänderte Türschließanzeigen in Form von roten Lichtleisten außen an den Türen sowie im Inneren durch eine veränderte Sitzaufteilung sowie ein anderes Lichtkonzept auf Grundlage von LED-Leuchtmitteln unterscheiden. Bis 2015 soll die Auslieferung dieser 21 6-Wagen-Züge abgeschlossen sein. Anschließend bestehen zwei Option auf jeweils 23 Einheiten, die bis zum Jahr 2016 bzw. 2020 eingelöst werden können.

Die neuen Züge sollen erstmals eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h erreichen können, auch wenn derzeit noch unklar ist, wo diese Höchstgeschwindigkeit im derzeitigen Netz ausgefahren werden kann, da alle Strecken nur für 80 km/h zugelassen sind.

Am 20. Januar 2014 erreichte der erste Zug den Betriebshof der MVG in Fröttmaning, einen guten Monat später am 21. Februar 2014 präsentiert ihn die MVG im Bahnhof Georg-Brauchle-Ring. Seither absolvieren die Züge zahlreiche Mess- und Abnahmefahrten im Betriebshof oder (in den Nachtstunden) auch im Gesamtnetz.

Durch den stark verzögerten Zulassungsprozess der neuen U-Bahn-Wagen konnte mit der U6 die erste vollständige Linie im Fahrgastbetrieb erst am 4. November 2016 befahren werden. Zuvor waren in mehreren Etappen einzelne Abschnitte der nördlichen U6 bereits möglich, hier fuhren die neuen C2-Züge zwischen regulären Zügen der U6.

Zwischenzeitlich fahren die C2-ZĂĽge auf U3 und U6, ein Betrieb auf der U2 wird angestrebt.

Im Juni 2019 erreichte der erste Zug der zweiten C2-Bestellung MĂĽnchen, 23 weitere sollen folgen, so dass insgesamt 45 C2-ZĂĽge nach Ende der Auslieferung im Jahr 2022 zur VerfĂĽgung stehen sollen.

Unterschiede der zweiten Bauserie

Neben zahlreichen technischen Unterschieden gibt es auch einige fĂĽr den Fahrgast klar erkennbare Neuerungen:

Die Front erhielt eine leicht veränderte Form und neue, besser lesbare Zugzielanzeiger
Im Gegensatz zu den Zügen der ersten Bauserie wurde die Beleuchtung von Leuchtstoffröhren und Halogen-Spots auf LED umgestellt, womit andere Arten der Lichtgestaltung möglich sind.
Ebenfalls verändert wurde die Sitzaufteilung: neben den nun durchgängig eingesetzten Polstersitzen wurden an den jeweils nördlichen Wagenübergangen jedes Einzelwagens sechs Quersitze entfernt und durch Anlehnpolster ersetzt. Dadurch soll der Fahrgastwechsel beschleunigt werden, da in der Nähe der Türen hier nun mehr Stehplätze vorhanden sind.
Alle Züge werden ab Werk mit dem Fahrgastfernsehen "Münchner Fenster" ausgestattet, das außerdem die nächsten Haltestellen und die dortigen Umsteigemöglichkeiten anzeigt.
Die Türen wurden mit gut sichtbaren LED-Leisten ergänzt, die bei freigegebenen Türen grün leuchten, bei eingeleiteter Türschließung hingegen rot.
Stuttgart Stadtbahnen Staatsgalerie+Stuttgart 21 Bau (Construction Site) Fotos (Photos) German: In diesem Video seht ihr Stadtbahnen in Staatsgalerie und ein paar Fotos von der S21 Baustelle rund um der Bahnhof Staatsgalerie.

English: In this video you can see Stadtbahnen at the station Staatsgalerie (near the Planetarium and of course Staatsgalerie). It is also completely surrounded by the the Stuttgart 21 building site (One of the largest railway projects in Europe). Also some exits have been demolished and the tunnel which directly leads to Stuttgart Hbf is also closed.

More Info about Stuttgart 21:
Stuttgart 21 is one of the largest railway projects in Europe. Its main aim is to redevelop Stuttgart Hbf (Main Station) and to upgrade the railway line Stuttgart-Ulm. It has received a lot of criticism due to it being heavily delayed and the costs keep on climbing. The project is estimated to be finished by 2025 although when the building started in 2010 it was estimated to be finished a lot earlier (2019). Overall almost the whole city is a building site which of course is very annoying for the inhabitants. It's also a similar situation with the new Berlin Airport.

What I personally find really annoying is although the new station will be a "drive through train station" it only has 8 platforms when the old station has 16. This means trains would only be able to wait at the station for a very short time (acting as it it wasn't a terminus but just a normal station). This would mean the trains would have difficulty catching time up if they were running late. I also find there are many regional stations that need an upgrade, especially when it comes to disabled access and not a big station and a railway line that is mostly in a good condition.
1st Photo: Northview along B14
2nd Photo: View towards Planetarium (Completely surrounded by building site)
3rd Photo: **Don't really know what that's going to be**
4th Photo: View towards the Stuttgart Hbf
5th Video: Former Exit towards Planetarium and Schlossgarten